Unsere Art zu füttern

Unsere Hunde haben immer Trockenfutter in ihren Näpfen. Wir haben Trockenfutter verschiedener Hersteller im Anbruch und wechseln täglich ab. Ab und zu gibts eine Dose Nassfutter oder ein Ei, Apfel, Banane oder Thunfisch über ihr Trockenfutter.  Ich habe das 35 Jahre lang bei all meinen Hunden, die ich vorher hatte, so gehalten und niemals gab es Gewichtsprobleme, auch nicht bei meinen Kastraten. Neuerdings schütte ich etwas Omega 3-Öl übers Futter, das wirkt wahre Wunder. Nur deshalb sind solche Szenen alltäglich und vollkommen ungefährlich für die Katze:

 

Bei der Aufzucht der Welpen durch die Mutter hatten wir auch keinen Einfluss darauf, wie viel jeder Welpe bekommt. Auch bei der Zufütterung konnten wir keinen Einfluss auf die Menge nehmen und trotzdem hatte keiner Gewichtsprobleme. Da stellt sich doch die Frage, ab wann denn der Hund nicht mehr weiß, wie viel er fressen darf. Es kommt doch auch keiner auf die Idee Katzen zu rationieren (naja die würden dann halt in den Gardinen hängen oder ähnliches).

Voraussetzung für dieses Fütterungsverhalten ist natürlich, dass der Hund ausreichend Bewegung hat. Damit meine ich keine stundenlangen Spaziergänge an der Leine, sondern dass der Hund auch mal seine "5 Minuten" bekommen kann, wo er was das Zeug hält, durch die Gegend rast oder mit anderen Hunden spielt.

Bei uns darf jede Katze und jeder Besucherhund an die Fressnäpfe unserer Hunde gehen, ohne dass es ein Knurren oder Zanken gibt und kein Knochen wird jemals eine Beißerei auslösen können. Im Urlaub auf dem Campingplatz bekommen wir täglich Frühstücksgäste aus dem Ort, weil unser Tisch immer reichlich gedeckt ist:

Lord kam jeden morgen zum Frühstück aus dem Ort

 

Biene wiegt im Moment knapp 38 kg bei einer Schulterhöhe von 62 cm, was dafür spricht, dass wir richtig liegen. Auch Anabel wiegt 38 kg, nur Abelina schlägt etwas aus der Art und wiegt derzeit 46 kg mit Tendenz nach unten.

Denken Sie mal darüber nach, worin Tiere uns voraus sind:

Es gibt sicher noch viele Punkte, die man hier aufführen könnte. Es sollte nur eine Anregung sein, Vertrauen in das natürliche Verhalten unserer Hunde zu haben.

Bei unseren Tierschutzhunden Vincent und Karina funktioniert das leider nicht. Sie müssen rationiert werden. Zu oft in ihrem Leben mussten sie wohl Hunger leiden und fressen, was sie kriegen können.

Martina Krischke